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Wie viele Punkte brauche ich noch?

Der Notenrechner rückwärts: Du kennst dein AP1-Ergebnis und weißt, welche Note du willst — hier steht, was dafür in Teil 2 noch nötig ist. Und welche Regel die Antwort tatsächlich bestimmt.

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Direktantwort

Wie viele Punkte brauche ich in Teil 2 noch?

Das hängt an drei Regeln gleichzeitig, und die strengste entscheidet. Erstens die gewichtete Gesamtnote: Teil 1 zählt 20 Prozent, Teil 2 die übrigen 80. Zweitens muss Teil 2 für sich mindestens 50 Punkte erreichen — ein starkes AP1-Ergebnis kann das nicht ersetzen. Drittens müssen mindestens drei der vier Prüfungsbereiche von Teil 2 ausreichend sein und keiner ungenügend. Der Rechner prüft alle drei und nennt die, die bei dir bindet.

Punkte-Rechner

Fachrichtung

Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes · 20 % der Gesamtnote

Zielnote

Teil 2 — bekannte Ergebnisse eintragen

Leer lassen, was noch aussteht. Genau dafür wird gerechnet.

50 % der Gesamtnote · noch offen

10 % der Gesamtnote · noch offen

10 % der Gesamtnote · noch offen

10 % der Gesamtnote · noch offen

69Punkte in jedem der 4 offenen Prüfungsbereiche

Ziel: Note 3 — befriedigend ab 67 Punkten

Entscheidend: Gesamtnote

  • Du brauchst in jedem der 4 offenen Prüfungsbereiche mindestens 69 Punkte.
  • Die Rechnung geht davon aus, dass alle offenen Prüfungsbereiche gleich ausfallen. Ein starker Bereich darf einen schwächeren ausgleichen, solange keiner unter 30 Punkten liegt und mindestens drei ausreichend sind.
Bestmöglich erreichbar
92 Punkte
Fachrichtung
FISI · Projekt max. 40 Stunden
Welche Regeln rechnet der Rechner mit?
  • Das Gesamtergebnis aus Teil 1 und Teil 2 muss die Punktzahl deiner Zielnote erreichen.
  • Teil 2 muss für sich mindestens 50 Punkte erreichen.
  • Mindestens drei der vier Prüfungsbereiche in Teil 2 müssen bei 50 Punkten liegen.
  • Kein Prüfungsbereich in Teil 2 darf unter 30 Punkten liegen.

Einordnung

Öffentlich erklärt, geschützt geübt

Die öffentlichen Seiten helfen bei Orientierung und Begriffen. Persönliche Übung, Antworten, Auswertungen und Fortschritt bleiben im geschützten Lernbereich.

Orientierung

Öffentlich
AP1/AP2, Fachrichtungen, Lernplan und Begriffe.
Geschützt
Persönliche Startpunkte und nächste Übungsschritte.

Übungsinhalt

Öffentlich
Allgemeine Lernlogik ohne Fragebank oder Antwortschlüssel.
Geschützt
Fragen, Antworten, Feedback und Erklärungen nach Anmeldung.

Fortschritt

Öffentlich
Methoden für Wiederholung, Fehleranalyse und Prüfungsruhe.
Geschützt
Individuelle Ergebnisse, Streaks, XP und Lernfeld-Signale.

Warum ein Durchschnitt hier die falsche Antwort gibt

Die naheliegende Rechnung ist ein Dreisatz: Teil 1 zählt 20 Prozent, also muss Teil 2 den Rest tragen. Wer die AP1 mit 100 Punkten abgeschlossen hat, käme so auf 37,5 Punkte, die in Teil 2 zum Bestehen reichen würden. Das ist rechnerisch richtig und in der Sache falsch.

Denn die Ausbildungsordnung verlangt zusätzlich, dass Teil 2 für sich mindestens ausreichend ist. Mit 37,5 Punkten ist er das nicht, und die Prüfung wäre nicht bestanden — trotz eines glänzenden ersten Teils. Genau diese Fälle rechnen die meisten Notenrechner falsch, weil sie nur mitteln.

Dieser Rechner prüft deshalb alle drei Regeln nebeneinander und gibt die strengste aus. Er sagt dir außerdem, welche es war: Wenn deine Zahl nicht aus der Gesamtnote stammt, sondern aus der Bestehensregelung, ändert das, worauf du in der Vorbereitung achten musst.

Die drei Regeln, die deine Zahl bestimmen können

Gesamtnote

Was sie verlangt
Teil 1 mit 20 Prozent und Teil 2 mit 80 Prozent ergeben zusammen die Punktzahl deiner Wunschnote.
Wann sie bindet
Fast immer, wenn die AP1 schwach war oder die Wunschnote hoch ist.

Teil 2 für sich

Was sie verlangt
Teil 2 muss allein mindestens 50 Punkte erreichen.
Wann sie bindet
Wenn die AP1 stark war und die Wunschnote „ausreichend“ ist.

Drei von vier ausreichend

Was sie verlangt
Mindestens drei Prüfungsbereiche in Teil 2 bei 50 Punkten, keiner unter 30.
Wann sie bindet
Wenn einzelne Teil-2-Bereiche schon feststehen und schwach ausfielen.

Was der Rechner mit deinen Eingaben macht

Du trägst dein AP1-Ergebnis ein, wählst deine Fachrichtung und deine Wunschnote. Prüfungsbereiche aus Teil 2, deren Ergebnis du schon kennst, kannst du ebenfalls eintragen — alles, was leer bleibt, ist das, wofür gerechnet wird.

Das Ergebnis ist eine Punktzahl je offenem Prüfungsbereich. Sie geht davon aus, dass diese Bereiche gleich ausfallen, weil das die einzige Annahme ist, aus der eine einzelne Zahl folgt. In Wirklichkeit darf ein starker Bereich einen schwächeren ausgleichen — solange keiner unter 30 Punkten liegt und mindestens drei ausreichend sind.

  • AP1-Ergebnis eintragen, falls es schon vorliegt.
  • Fachrichtung wählen — sie bestimmt die Namen der Prüfungsbereiche.
  • Bekannte Teil-2-Ergebnisse ergänzen, den Rest leer lassen.
  • Wunschnote wählen und die bindende Regel im Ergebnis lesen.

Wenn eine Note nicht mehr erreichbar ist

Manchmal lautet die ehrliche Antwort, dass es nicht mehr reicht. Ein Beispiel: Mit 50 Punkten aus der AP1 ist die Gesamtnote „sehr gut“ rechnerisch ausgeschlossen — selbst 100 Punkte in ganz Teil 2 ergeben nur 90 Punkte, und „sehr gut“ beginnt bei 92.

Der Rechner gibt in solchen Fällen keine unmögliche Zahl aus, sondern sagt, wie weit es maximal noch reicht. Das ist unangenehmer zu lesen und trotzdem nützlicher: Eine Wunschnote, die nicht mehr erreichbar ist, kostet in der Vorbereitung Wochen, wenn niemand es ausspricht. Die nächstniedrigere Note ist danach meist gut zu schaffen.

Was der Rechner nicht kann

Er rechnet mit den Regelgewichtungen der Ausbildungsordnung und bildet Sonderfälle nicht ab: die mündliche Ergänzungsprüfung, mit der ein schriftlicher Prüfungsbereich unter bestimmten Voraussetzungen aufgewertet werden kann, sowie Wiederholungs- und Anrechnungsregelungen.

Er ist eine Planungshilfe und keine Auskunft über dein tatsächliches Ergebnis. Verbindlich rechnet und bewertet ausschließlich deine zuständige IHK.

Verbindliche Details zu Terminen, Gewichtung und Prüfungsordnung prüfst du immer bei deiner zuständigen IHK, deiner Berufsschule oder deinem Ausbildungsbetrieb.

Häufige Fragen

Wie viele Punkte brauche ich in Teil 2, um zu bestehen?

Mindestens 50 Punkte in Teil 2 für sich, und das Gesamtergebnis aus Teil 1 und Teil 2 muss ebenfalls bei mindestens 50 liegen. Zusätzlich müssen drei der vier Prüfungsbereiche von Teil 2 mindestens 50 Punkte erreichen und keiner darf unter 30 liegen. Ein sehr gutes AP1-Ergebnis senkt die 50-Punkte-Hürde für Teil 2 nicht.

Kann ich ein schlechtes AP1-Ergebnis in Teil 2 ausgleichen?

Größtenteils ja. Teil 1 zählt 20 Prozent und lässt sich nicht wiederholen, die übrigen 80 Prozent entscheiden über den größeren Teil der Note. Für ein Bestehen reicht das fast immer. Für Spitzennoten nicht: Mit 50 Punkten aus der AP1 liegt die bestmögliche Gesamtnote bei 90 Punkten, und „sehr gut“ beginnt bei 92.

Was passiert, wenn ein Prüfungsbereich ungenügend ist?

Dann ist die Prüfung nicht bestanden, unabhängig vom Gesamtergebnis. Kein Prüfungsbereich in Teil 2 darf unter 30 Punkten liegen, und das lässt sich über die anderen Bereiche nicht ausgleichen. Ein schwacher Bereich zwischen 30 und 49 Punkten ist dagegen auffangbar, solange drei der vier Bereiche ausreichend sind.

Rechnet der Rechner für alle Fachrichtungen gleich?

Die Gewichtungen sind für FIAE, FISI, FIDP und FIDV identisch: Projektarbeit 50 Prozent, zwei schriftliche Bereiche je 10 Prozent, Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent. Unterschiedlich sind nur die Namen der fachrichtungsspezifischen Prüfungsbereiche, damit du deine Ergebnisse den richtigen Zeilen zuordnen kannst.

Ist das Ergebnis verbindlich?

Nein. Der Rechner nutzt die Regelgewichtungen der Ausbildungsordnung und bildet Sonderfälle wie die mündliche Ergänzungsprüfung nicht ab. Er ist eine Planungshilfe. Verbindlich rechnet und bewertet ausschließlich deine zuständige IHK.