Cyber-physische Systeme sind Anlagen, in denen Software und physische Technik zusammenarbeiten: eine Heizungssteuerung, ein Förderband, eine Zutrittsschranke. Der Unterricht beginnt fast überall bei der Signalkette. Ein Sensor erfasst eine physikalische Größe wie Temperatur, Druck oder Helligkeit und macht daraus ein Signal. Ein Aktor geht den umgekehrten Weg und wandelt ein Signal in Bewegung, Wärme oder einen Schaltvorgang. Dazwischen liegt die Wandlung von analog zu digital, und dort tauchen Auflösung, Abtastrate und Messfehler auf.
Der zweite Block sind eingebettete Systeme und Mikrocontroller. Das ist kein Rechner im gewohnten Sinn, sondern ein Baustein mit fester Aufgabe, wenig Speicher, oft ohne Betriebssystem und mit sehr langer Laufzeit im Feld. In der Praxis siehst du das als kleines Programm auf einem Mikrocontroller-Board, das einen Eingang ausliest, einen Wert vergleicht und einen Ausgang schaltet. Wenn dein Heft Pinbelegungen und eine Endlosschleife enthält, war das diese Einheit.
Der dritte Block ist die Kommunikation: Bussysteme und Feldbusse. Ein Bus spart Leitungen, weil sich mehrere Teilnehmer eine gemeinsame Verbindung teilen und über Adressen auseinandergehalten werden. Dazu kommen Topologie, Buszugriff und Telegrammaufbau. Beim Internet der Dinge geht es eine Ebene höher: Geräte melden ihre Messwerte an einen Server oder Broker, und dafür gibt es eigene, bewusst sparsame Protokolle statt gewöhnlicher Webaufrufe.