„Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes“ liest sich, als wäre die Prüfung für Systemintegration gemacht. Viele FIDP-Azubis schließen daraus, sie seien in der falschen Prüfung — und bereiten sich entsprechend halbherzig vor.
Tatsächlich ist Teil 1 bewusst fachrichtungsübergreifend angelegt: Er prüft die Grundlagen, die alle IT-Berufe teilen, und erst Teil 2 unterscheidet nach Fachrichtung. Der Arbeitsplatz ist dabei nur der Rahmen, in dem diese Grundlagen abgefragt werden.
Für FIDP hat das einen praktischen Vorteil, der leicht übersehen wird: Weil die AP1 für alle gleich ist, gilt hier das gesamte gemeinsame Übungsmaterial — Bücher, Altfragen, Erklärvideos. Für die fachrichtungsspezifischen AP2-Themen ist die Lage deutlich dünner. Die AP1 ist also der Teil, in dem du am effizientesten Punkte holst.